Was hat Yin & Yang mit Führung zu tun?

Vielleicht kennst du das Zeichen – aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, was es mit deinem Führungsalltag zu tun haben könnte?
Yin und Yang stammen aus dem Daoismus, einer über 2500 Jahre alten chinesischen Philosophie. Sie beschreiben zwei gegensätzliche, aber miteinander verbundene Qualitäten. Zwei Pole, die sich nicht bekämpfen, sondern ergänzen und einander sogar bedingen.
Yang repräsentiert Licht, Tag, Aktivität, Schnelligkeit und Kraft.
Yin steht für Dunkelheit, Kälte, Nacht, Passivität, Langsamkeit und Ruhe.
Ich denke, im Berufs- und Führungsalltag brauchen wir beides.
Manchmal braucht eine Situation eine klare Entscheidung und konsequentes Handeln. Und manchmal braucht sie genau das Gegenteil: innehalten, zuhören, beobachten und noch nicht sofort reagieren.
Ich kenne bei mir selbst beide Seiten gut.
Es gibt Phasen, in denen ich fast nur noch im Yang bin: planen, machen, entscheiden, funktionieren.
Bis mein Körper irgendwann signalisiert, dass das Yin viel zu lange zu kurz gekommen ist. (Einer der Gründe, warum ich Yin Yoga auch für so eine wertvolle Ergänzung zum sonst eher aktiveren Vinyasa halte… 🤫)
Daher finde ich dieses Bild, dieses Symbol für achtsame Selbstführung so wertvoll.
Nicht die Frage „Bin ich Yin oder Yang?“ ist entscheidend, oder das Eine oder das Andere als “richtig” oder “besser” zu bewerten.
Lediglich wahrnehmen:
Wo bin ich gerade? Und was braucht diese Situation jetzt von mir?
Vielleicht eine Entscheidung.
Vielleicht ein offenes Ohr.
Vielleicht eine Pause.
Beweglich und bewusst zwischen diesen Qualitäten wechseln zu können - genau darum geht es in meiner neuen Podcastfolge „Yin oder Yang? Welche Energie braucht deine Führung gerade?“
Schreib's gern mal in die Kommentare, zu welcher Qualität es dich gerade spontan hinzieht. ✒️
Alles Liebe, Julia




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